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Warnung vor betrügerischen Telefonanrufen

Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeiter der Bank aus

Gegenwärtig kommt es zu Telefonanrufen, bei denen die Telefonnummer unserer Bank (0661 289-0) gefälscht und anschließend für kriminelle und betrügerische Aktivitäten missbraucht wird. Diese Betrugsmasche bezeichnet man als "Call-ID Spoofing".

 

Betrugsmasche Call-ID-Spoofing:

Call-ID-Spoofing ist die Manipulation der sogenannten Call-ID, also der Rufnummernübermittlung. Bei dieser Methode wird die eigentliche Rufnummer verschleiert und stattdessen durch eine andere, real existierende Rufnummer ersetzt. Alternativ werden auch Telefonanschlüsse verwendet, bei denen vollständig frei eingestellt werden kann, welche Rufnummer beim Empfänger des Anrufs angezeigt werden soll.

Statt der Telefonnummer der Betrüger, erscheint auf dem Display somit die Telefonnummer der VR Bank Fulda eG (0661 289-0) oder sogar die vollständige Durchwahl Ihres Beraters. (0661-289-XXXXX) Mit diesem Vorgehen wollen die Anrufer erst das Vertrauen der Opfer und dann ihre Daten oder ihr Geld erschleichen.  

 

Typische Inhalte und Abläufe des betrügerischen Telefonanrufs:

  • Die Täter behaupten, ein Mitarbeiter der VR Bank Fulda eG zu sein. Häufig werden Begriffe und Aussagen wie "IT-Abteilung", "Kundenservice" oder "im Auftrag Ihres Beraters" verwendet.

  • Die Täter verwenden am Telefon bundesweit bzw. regional häufig vorkommende Nachnamen, wie Müller, Köhler, Heil oder Hohmann, um glaubhaft und seriös zu wirken. Teilweise betreiben die Betrüger im Vorfeld auch erheblichen Aufwand und recherchieren real existierende Namen, beispielsweise über frei im Internet zugängliche Quellen, wie die Homepage der Bank oder öffentlich verfügbare Unternehmensregister.

    Die Täter beziehen sich bei Ihren betrügerischen Telefonaten teilweise auf tatsächliche Ereignisse und Themen. Dies kann beispielsweise unsere anstehende Fusion sein oder gesetzliche Regelungen wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).  

  • Die Täter treten entweder besonders freundlich oder besonders aggressiv/fordernd auf. In aller Regel wird aber immer die besondere Dringlichkeit betont. Hierfür werden beispielsweise die "Sperrung von Konten", "Sicherheitsprobleme und -updates" oder "auffällige Kontobewegungen" als Begründung und Drohkulisse aufgebaut. Reagiert der Kunde ablehnend oder zögernd, werden negative Konsequenzen angedroht.

  • Die Täter erfragen sensible Daten wie Name, Adresse, PIN für Karte bzw. OnlineBanking und TAN-Nummern von Ihnen. Als Begründung werden hier oftmals "Datenabgleich" und "Legitimation/Identifikation" genannt.

  • Die Täter fordern Sie auf, im Internet eine bestimmte Software herunterzuladen und diese zu installieren, um eine Fernwartung auf dem PC durchzuführen.

 

Betrugsabwehr - so schützen Sie sich:

  • Auch wenn tatsächlich die Nummer der Bank angezeigt wird, ist dies kein Beweis, dass tatsächlich ein Mitarbeiter der Bank anruft.

  • Tätigen Sie keine Zahlungen: Banken, Behörden, Unternehmen und Verbraucherzentralen fordern nie telefonisch zu Zahlungen auf. Lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen oder durch besondere Freundlichkeit täuschen

  • Verraten Sie keine vertraulichen Informationen: Geben Sie auf keinen Fall geheime Daten wie PIN, TAN und Prüfziffern von Karten oder ähnlich sensible Informationen am Telefon preis, auch wenn der Anrufer vorgibt, diese nur zum Abgleich zu benötigen.

  • Installieren Sie keine Fernwartungssoftware: Oft geben sich Betrüger als Techniker aus und fordern Sie dazu auf, Fernwartungssoftware zu installieren, um ein Problem an Ihrem PC beheben zu können. Tun Sie dies auf keinen Fall.

 

Betrugsabwehr - diese Maßnahmen unternimmt die VR Bank Fulda eG:

Unsere Bank trägt mit verschiedenen Maßnahmen zur Betrugsabwehr und zum Schutz unserer Kunden bei. Hierzu zählt unter anderem:

  • unsere Mitarbeiter werden regelmäßig über aktuell auftretende Betrugsmaschen informiert und sind sensibilisiert für entsprechende Auffälligkeiten

  • auf unserer Homepage und im Anmeldebereich zum OnlineBanking haben wir permanent Informationen zum Thema Sicherheit platziert

  • bei Zahlungsfreigaben über die VR-SecureGo plus-App erscheint ein Sicherheitshinweis, der nochmals zur kritischen Prüfung vor der finalen Freigabe auffordert