„Zukunft braucht Haltung und den Mut, sie gemeinsam zu gestalten“
Die Vorstände der VR Bank Fulda sprechen über die Fusion, Künstliche Intelligenz und Verantwortung in bewegten Zeiten
Das Geschäftsjahr 2025 war für die VR Bank Fulda erneut ein erfolgreiches Jahr. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Regulatorik und geopolitischer Herausforderungen hat die VR Bank gute Ergebnisse erzielt. Dank des großen Engagements ihrer Mitarbeitenden und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Mitgliedern, Kundinnen und Kunden ist sie ein starker Partner in der Region.
Mut, Haltung und eine klare Orientierung – Werte, die die VR Bank Fulda seit jeher prägen. 2025 steht im Zeichen des Zusammenwachsens: Die geplante Fusion mit der VR Bank Main Kinzig Büdingen wird die genossenschaftliche Idee in unserer Region weiter stärken
Stabilität und Verlässlichkeit
Thomas Sälzer bildet gemeinsam mit Torsten Hopf und Sebastian Emmert das Vorstandsteam der VR Bank Fulda. Er stellt fest: „Die Zeiten sind weiterhin herausfordernd. Aber wir haben es mit der konsequenten Ausrichtung unserer Strategie, dem Rückhalt unserer Mitarbeitenden sowie der Unterstützung des Aufsichtsrats wieder geschafft, ein erfolgreiches Jahr 2025 zu bilanzieren.“
Torsten Hopf, der im Vorstand für das Thema Personal zuständig ist, ergänzt: „Wir sind flexibel und können schnell auf neue Situationen reagieren. Das schätzen unsere Kundinnen und Kunden ebenso wie die hohe Qualität unserer Leistungen. Wir sind ein verlässlicher Partner besonders in herausfordernden Zeiten.“ Die drei strategischen Säulen der VR Bank bilden dabei die Grundlage: „wirtschaftliche Stärke“, „Partner der Region“ und „attraktivster Arbeitgeber“.
Und so sieht das Geschäftsjahr 2025 in Zahlen aus: Das betreute Kundenvolumen inklusive Verbundpartner beträgt 5,364 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme liegt bei 2,635 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen belaufen sich auf 2,072 Milliarden Euro, die Kundenkredite 1,739 Milliarden Euro. Diese Kennzahlen belegen die solide Entwicklung und das nachhaltige Wachstum der Bank: ein Ausdruck genossenschaftlicher Verlässlichkeit.
Zukunftsthemen im Fokus
Digitalisierung und ein veränderte Kundenverhalten prägen den Weg der VR Bank Fulda. Mit innovativen Konzepten wie YoungFinance investiert die Bank gezielt in die Zukunft und bietet Angebote, die den Bedürfnissen der jungen Generation entsprechen.
Auch bei der Bargeldversorgung setzt die Bank auf neue Wege. Durch zusätzliche, außenstehende Geldautomaten bleibt die Bargeldversorgung ihrer Kundinnen und Kunden sicher und flexibel gewährleistet.
Sebastian Emmert unterstreicht:
„In herausfordernden Zeiten erkennen wir Chancen. Wir optimieren unsere Prozesse, treiben die Digitalisierung voran und prüfen den Einsatz neuer Technologien wie zum Beispiel Künstlicher Intelligenz im Bankalltag. So gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Region.“
Region nachhaltig fördern
Über die Spendenplattform www.partnerderregion.de konnten in 2025 wieder zahlreiche lokale Vereine und Initiativen mit über 338.000 Euro unterstützt werden, darunter 118.000 Euro aus Privatspenden. Ziel sei es, gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und regionale Projekte zu fördern.
Als Partner der Region möchte die Bank die Unternehmen bei ihrer nachhaltigen Transformation aktiv begleiten. Torsten Hopf: „Die Herausforderungen für die Unternehmerinnen und Unternehmer sind uns bestens bekannt. Wir möchten aus der Praxis berichten und vernetzen.“ Und bei unseren Nachhaltigkeitsforen sollen Fragen von Experten beantwortet werden. Hopf sagt: „Unser Ziel ist es, Unternehmen richtungsweisende Impulse für die Praxis zu geben.“
Die VR Bank Fulda sei zudem ein wichtiger Wirtschaftspartner für die Region. Die Bank habe im Jahr 2025 rund 1,8 Mio. Euro Gewerbesteuer gezahlt.
Mitarbeitende sind Erfolgsfaktor
Die Mitarbeitenden sind das größte Kapital der VR Bank Fulda. „Unsere Ideen und Konzepte können nur umgesetzt werden, denn unsere Teams engagiert mitziehen“, betont Torsten Hopf. „Unsere Mitarbeitenden sind offen für Veränderungen und bringen regelmäßig neue Impulse ein.“
Aus- und Weiterbildung haben bei der Bank traditionell einen hohen Stellenwert. „Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist intensiv. Wir wollen auch hier vorangehen und jungen Menschen Perspektiven bieten – unter anderem durch unsere enge Kooperation mit der Hochschule Fulda“, so Hopf weiter.
Durch den Einsatz digitaler Technologien werden bei der VR Bank Fulda zudem Arbeitsprozesse effizient gestaltet und Personalressourcen optimal genutzt. „Damit wirken wir dem Fachkräftemangel entgegen“, sagt Torsten Hopf.
Wirtschaftliche Stärke fest im Blick
Die Zusammenarbeit mit den Aufsichtsratsmitgliedern und dem Vorsitzenden Stefan Burkard sei überdies vorbildlich, unterstreicht Thomas Sälzer: „Wir pflegen einen sehr konstruktiven und wertschätzenden Umgang miteinander.“
Nur so sei es möglich, die gesteckten Ziele zu erreichen und Jahr für Jahr gute Ergebnisse zu erzielen, betont Sebastian Emmert: „Wir sind für die Menschen und die Unternehmen in unserer Region ein starker und verlässlicher Partner. Wir sind digital jederzeit erreichbar und vor Ort mit einem kompetenten Team für unsere Kundinnen und Kunden da.“
Mit Mut und Haltung Zukunft gestalten
Besonders beschäftigt die VR Bank Fulda die geplante Fusion mit der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen zur VR RegionalBank in diesem Jahr. Als VR RegionalBank wollen die beiden Banken Zukunft gestalten. Durch die Verschmelzung entsteht eine der führenden Genossenschaftsbanken in Hessen mit einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro, 910 Mitarbeitenden und starker Präsenz vor Ort.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Fusion ist die Beschlussfassung in der Vertreterversammlung im Frühjahr 2026. Dafür ist jeweils eine Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen in den Vertreterversammlungen beider Banken erforderlich.
Das Vorstandsteam ist sich abschließend einig: “Gemeinsam blicken wir zuversichtlich nach vorn als zuverlässiger und kompetenter Partner für die Menschen in unserer Region“.
VR Bank Fulda in Zahlen:
- Betreutes Kundenvolumen (inklusive Verbundpartner): 5,364 Mrd. EUR (2024: 5,099 Mrd. EUR)
- Bilanzsumme: 2,635 Mrd. EUR (2024: 2,566 Mrd. EUR)
- Kundeneinlagen: 2,072 Mrd. EUR (2024: 2,025 Mrd. EUR)
- Kundenkredite: 1,739 Mrd. EUR (2024: 1,660 Mrd. EUR)
- Mitarbeitende inkl. Auszubildenden, BA-Studenten, FOS-Praktikanten: 375 (2023: 395)
- Anzahl der Mitglieder: 26.206 (2024: 26.166)
- Spenden in die Region 338.000 Euro (2024: 289.000 Euro)