Geld anlegen in schwierigen Zeiten

„Vermögensstrukturierung“ ist die Lösung, um sich breiter aufzustellen.

Fulda, 15.05.2021

Gerade in unruhigen Zeiten ist es wichtig auf verschiedene Bausteine in der Vermögens- strukturierung zu setzen.

„In den vergangenen Jahren haben sich die Zinsen kontinuierlich nach unten bewegt. Dieser Trend gilt sowohl für die langfristigen als auch die mittel- und kurzfristigen Geldanlagen, die wegen der Zinsentscheidungen der EZB schon lange keine Rendite mehr für Anleger abwerfen.

Das lässt sich am besten durch den sogenannten Zinseszinseffekt verdeutlichen. Während man in den 90er Jahren sein angelegtes Kapital noch durch eben diesen Effekt in rund zwölf Jahren verdoppeln konnte, benötigt man im heutigen Niedrigzinsumfeld etwa unglaubliche 360 Jahre dafür.

In der andauernden Nullzinsphase stagniert das Geldvermögen bei vielen Privatkunden, weil sie vor allem in Termin- und Tagesgelder investieren. Fakt ist allerdings: Diese Anlageformen sind – genau wie das gute alte Sparbuch – für die Geldanlage nicht mehr geeignet.

Berücksichtigt man die Inflation, dann verliert man in der derzeitigen Zinssituation sogar de facto Geld. Deshalb gilt es abzuwägen, ob man dieses sichere Risiko nicht zumindest teilweise mit risikobehafteteren Vermögensanlagen ersetzen sollte, um auf längere Sicht höhere Ertragschancen zu haben. Zu solchen Papieren zählen beispielsweise Aktien- oder Mischfonds.

Es ist heutzutage wichtig, sich breiter aufzustellen, um die gewünschte Stabilität sicherzustellen, aber auch die angepeilten Renditeaussichten einer jeden Vermögensanlage zu erreichen. Und das bietet noch weitere Vorteile: Mit einer an die persönlichen Bedürfnisse angepassten und ausgewogenen Vermögensstruktur sowie einer gesunden Diversifikation kann das Gesamtrisiko der eigenen Vermögenssituation insgesamt sogar reduziert werden.

Viele fragen sich: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um in Anlageklassen wie Aktien oder Rohstoffe und Edelmetalle einzusteigen? Ganz einfach: Jetzt, und zwar wie folgt: Um auch bei schwankenden Kursen kein unnötiges Risiko einzugehen, sollten Sie regelmäßig gleiche Beträge investieren. Damit kaufen Sie die Fondsanteile je nach Lage an den Börsen zu unterschiedlichen Kursen. Das wirkt sich positiv aus, da Sie durch die unterschiedlichen Einstiegszeitpunkte bei niedrigen Kursen mehr und bei höheren Kursen weniger Fondsanteile kaufen. Der richtige Einstiegszeitpunkt relativiert sich dadurch also. Man nennt diese Strategie den Durchschnittskosten- oder auch „Cost-Average-Effekt“.

Eine gezielte Streuung von Geldern in solche Vermögensklassen führt dazu, bedarfsorientiert, individuell und flexibel sowohl auf die sich verändernden Marktsituationen als auch auf die ganz persönlichen Ansprüche viel besser einzugehen.

Sprechen Sie mich oder meine Kolleginnen und Kollegen gerne persönlich an oder vereinbaren Sie unter www.vrbankfulda.de direkt einen Termin zur Vermögensstrukturierung.“

Wolfgang Wahn, 49 Jahre, Kundenbetreuer in der Filiale Schlüchtern der VR Bank Fulda eG